Sonderausstellung “Idylle und Aufruhr”

Idylle und Aufruhr
Malerei des 19. Jahrhunderts aus der Görlitzer Sammlung

8. März – 8. Juni 2008, Barockhaus Neißstraße

Landschaftsbilder, Bildnisse, Tierstudien, dramatische Szenen – die inhaltliche Vielfalt der Gemälde aus dem 19. Jahrhundert in der Görlitzer Sammlung ist groß. Zahlreiche wichtige Künstler sind mit ihren Werken darin vertreten: Romantiker wie Carl Gustav Carus und Ernst Ferdinand Oehme, Nazarener wie Adolf Gottlob Zimmermann und Carl August Fiebiger, Realisten wie Bernhard Moritz Girscher, Karl Gustav Adolf Thomas, Carl Friedrich Lessing und Ferdinand von Rayski sowie Naturalisten und Impressionisten wie Julius Scholtz, Adolf Lier und Gotthardt Kuehl. Zu den berühmtesten Gemälden der Görlitzer Sammlung gehört Karl Spitzwegs „Gartenfreund”.

Träume und Wirklichkeiten, weite Blicke und stille Nahsichten offenbaren sich in diesen Werken: schöne Aussichten, charaktervolle Menschenschilderungen, heroische Geschichten und intime Momente. Manche Überraschung hält der kostbare Bestand an zumeist kleinformatigen Gemälden bereit. Einige Neuerwerbungen der letzten Jahre werden erstmals gezeigt. Dabei steht die Kunst der Region im Zentrum. Zu Unrecht fast vergessene Künstler werden zusammen mit ihren heute bekannteren Zeitgenossen aus den Kunstzentren Dresden, Berlin, Düsseldorf gezeigt. Der Streifzug durch die Malerei des 19. Jahrhunderts wird zudem ergänzt durch einige Meisterzeichnungen aus dem Görlitzer Graphischen Kabinett.

Vernissage
7. März 2008, 19.00 Uhr

Führungen
9. März 2008, 15.00 Uhr
3. April 2008, 16.00 Uhr
3. Mai 2008, 11.00 Uhr
23. Mai 2008, 11.00 Uhr

“Lange Nacht der Aufklärung”
17. Mai 2008, 20.00 Uhr