Geschichte des Reichenbacher Turms
1376 wird der Reichenbacher Turm zum Schutz des westlichen Stadttores erstmals urkundlich erwähnt.
1485 erfolgt der Aufbau des Wehrganges und des oberen Teils mit schlanker Turmspitze aus Holz.
1521 wird der 1490 errichtete Kaisertrutz mit dem Reichenbacher Turm durch zwei hohe Schildmauern verbunden. Das eigentliche Tor befindet sich in der nördlichen Schildmauer.
1782 ersetzt man die gotische Turmspitze durch eine kupfergedeckte Barockhaube.
1869 legt man nach Abbruch der Verbindungsmauer zum Kaisertrutz und der übrigen Stadtmauer einen Fußgängerdurchgang an.
1904 läutet die Glocke erstmals elektrisch und der letzte Türmer zieht aus.
1935 wird der Turm auf Grund zahlreicher Schäden restauriert.
1946 besteigen die ersten Besucher den Turm.
1953 wird der Turm als Aussichtsturm Teil der Städtischen
Kunstsammlungen, des heutigen Kulturhistorischen Museums.
1999 wird die Barockhaube neu eingedeckt.

