Kai Wenzel
Geboren und aufgewachsen in Bautzen, studierte Kai Wenzel von 1998 bis 2004 Kunstgeschichte und Amerikanistik an der Universität Leipzig und der Karls-Universität in Prag. Ein studienbegleitendes Praktikum führte ihn 2002 an die Slowakische Nationalgalerie in Bratislava. Darüber hinaus hat Kai Wenzel in den vergangenen sechs Jahren als freier Mitarbeiter an verschiedenen Ausstellungsprojekten in Bautzen, Görlitz, Leipzig, Halle/Saale und Zittau mitgewirkt. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen auf der Kunst- und Kulturgeschichte des östlichen Mitteleuropas. Sie haben seinen bisherigen Arbeitsweg geprägt. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines DFG-Forschungsprojekts am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) in Leipzig sowie als Promotionsstipendiat der Hamburger ZEIT-Stiftung hat sich Kai Wenzel umfassend mit der Kunstgeschichte Böhmens, Schlesiens, Sachsens sowie der beiden Lausitzen beschäftigt und zu diesen Bereichen zahlreiche Publikationen vorgelegt. Im vergangenen Jahr erhielt er den erstmals von der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften und den Sechsstädten ausgelobten Hermann-Knothe-Wissenschaftspreis.
Am Kulturhistorischen Museum ist Kai Wenzel für die kunst- und wissenschaftsgeschichtlichen Sammlungen zuständig.

