Museen und universelles Erbe

Am Sonntag, den 20. Mai 2007, begingen die Museen in ganz Deutschland den 30. Internationalen Museumstag.

Das Aktionsprogramm des Kulturhistorischen Museums Görlitz wurde im Rahmen des erstmaligen sachsenweiten Aktionswettbewerbes der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen und des Sächsischen Museumsbundes e.V. ausgezeichnet.

13.30 Uhr eröffneten Friedrich Reichert, Vorsitzender des Sächsischen Museumsbundes, und Dr. Jasper v. Richthofen, Leiter des Kulturhistorischen Museums, den Internationalen Museumstag im Barockhaus Neißstraße 30.

Drei edle Damen entführten ab 14 Uhr in historischem Kostüm in die Welt des 18. Jahrhunderts: 14.00 Uhr berichtete Jeanettchen über den abwesenden Hausvater Adolf Traugott v. Gersdorf, Rahel Henriette v. Gersdorf erklärte 15.00 Uhr die historischen Gerätschaften im Physikalischen Kabinett ihres Mannes Adolf Traugott und 16.00 Uhr würdigte Johanna Christiane v. Anton die Stiftungen ihres Mannes Karl Gottlob im historischen Lesesaal.
Die Aktion „Das Thermometer – einem physikalischen Phänomen auf der Spur” lud zum Experimentieren ein.
Die Kunst AG des Augustum-Annen-Gymnasiums präsentierte an diesem Nachmittag erstmals ihre von der Sammlung inspirierten Werke im Museum.

Außerdem führte Dr. Jasper v. Richthofen am Sonntag um 11.00 Uhr durch die Sonderausstellung „Jäger der Eiszeit” im Kaisertrutz.