Reformation und Konfessionelles Zeitalter: Zwischen Toleranz und Unduldsamkeit
Seit der Reformation war Schlesien ein gemischtkonfessionelles Land. Mit großer Glaubenstreue widerstand die protestantische Bevölkerungsmehrheit über ein Jahrhundert hinweg allen Rekatholisierungsbestrebungen der habsburgischen Landesherren. 1707 gab der Kaiser in Wien nach und gestand den schlesischen Protestanten grundlegende Rechte zu – ein bedeutsamer Schritt auf dem Weg zu einem toleranten Nebeneinander.

Ausschnitt aus einem Kupferstich unter einem Doppelporträt von Kaiser Joseph I. und König Karl XII. von Schweden
Quelle: Biblioteka Uniwersytecka we Wrocławiu, Oddział Starych Druków

