Aktionsidee “Lange Nacht des Reisens” des Kulturhistorischen Museums Görlitz ausgezeichnet
Das Kulturhistorische Museum Görlitz wurde für seine Aktionsidee “Lange Nacht des Reisens” zum Sieger im diesjährigen Aktionswettbewerb des Sächsischen Museumsbundes gekürt und wird den Internationalen Museumstag am 16. Mai 2009 sachsenweit feierlich eröffnen.
Seit 2007 vergibt eine Jury aus VertreterInnen des Sächsischen Museumsbundes und der Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen diesen Preis an das sächsische Museum mit der besten Idee. Bereits im ersten Jahr erhielt das Kulturhistorische Museum einen Sonderpreis.
In diesem Jahr steht der Internationale Museumstag unter dem Motto “Museen und Tourismus”. Das Kulturhistorische Museum und die Freunde der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur e.V. präsentieren im Barockhaus Neißstraße 30 passend zu diesem Thema eine “Lange Nacht des Reisens”.
So werden historische Persönlichkeiten, die eng mit Görlitz und der Geschichte des Barockhauses Neißstraße 30 verbunden sind, den Besucher auf eine Zeitreise entführen. Die Forschungsreisen des Adolf Traugott von Gersdorf, die Kavaliersreise des Carl Adolph Gottlob von Schachmann, die Huldigungsreise des Kaisers Ferdinand I., die Pilgerreise der Agnete Fingerin nach Rom und ins Heilige Land spielen dabei ebenso eine tragende Rolle wie die Erholungsreise der Minna Herzlieb und die Geschäftsreisen des Tuchhändlers Johann Christian Ameiß.
Die “Lange Nacht des Reisens” ist gleichzeitig ein Abschiedsfest des Museums. Am 17. Mai ist das Barockhaus Neißstraße 30 letztmalig in der jetzigen Form der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlungen des Kulturhistorischen Museums “gehen auf Reisen” in ein Außendepot, während das Barockhaus Neißstraße 30 saniert wird.

