Auf den Spuren religiöser Abweichler im 17. und 18. Jahrhundert
| 14. Juli 2010 | ||
| 17:00 | bis | 18:30 |
Krypto-Calvinisten, Schwenckfelder, Böhmen – ein Spaziergang auf den Spuren religiöser Minderheiten in Görlitz
Margrit Kempgen
Treff: Biblisches Haus, Neißstraße 29.
Als Mitglied des Oberlausitzer Sechsstädtebundes war Görlitz nach Einführung der Reformation ein besonderer Anziehungspunkt für “unorthodoxe” religiöse Minderheiten. Dies gilt insbesondere auch für die Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts.
Nach Einführung der Reformation wurde Görlitz ein besonderer Anziehungspunkt für „unorthodoxe“ religiöse Minderheiten. Damit verbunden sind u. a. namhafte Persönlichkeiten wie Martin Moller, Jacob Böhme und der ehemalige Bürgermeister Knorr von Rosenroth.
Der kulturgeschichtliche Spaziergang führt an Stätten, die im Zusammenhang mit sogenannten Krypto-Calvinisten, Schwenckfeldern und böhmischen Exulanten stehen. Die historische Kulisse bietet dabei der Untermarkt, die Krypta der Peterskirche, das Martin-Moller-Haus, das Gymnasium Augustum, die Epitaphien der Dreifaltigkeitskirche und der Frauenkirche.

