Geschichte

Kaisertrutz ›››
Zur Verteidigung der Stadt besaß Görlitz einstmals 32 Basteien, von denen heute noch vier erhalten sind – unter ihnen der Kaisertrutz. Das große Rondell wurde 1490 als vorgelagerte Bastion der doppelzügigen Stadtmauer gebaut.
Im Dreißigjährigen Krieg erhielt der Kaisertrutz seinen Namen, als die von den Schweden besetzte Stadt während einer mehrwöchigen Belagerung den kaiserlichen und sächsischen
Truppen vor der Stadt “trotzte”.

Reichenbacher Turm ›››
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Reichenbacher Turm 1376. Mehr als einhundert Jahre später erfolgte der Aufbau des Wehrgangs und der Turm erhielt eine schlanke Spitze aus Holz.
1521 wurde der Turm durch zwei hohe Schildmauern mit dem Kaisertrutz verbunden, die bis 1869 bestanden.
Bis 1904 lebten und arbeiteten Türmer hier, gaben Obacht auf die Sicherheit in der Stadt, hielten Feuerwache und schlugen stündlich die Glocke.
Barockhaus ›››
Nachdem das Haus 1729 für einen Tuchhändler fertig gestellt wurde, bezog die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften hier 1804 bis 1945 ihr Domizil. 1950 gelangte es in städtischen Besitz und beherbergt heute das Kulturhistorische Museum und die Oberlausitzsche Bibliothek der Wissenschaften.


