Dauerausstellungen

Kunst und Wissenschaft um 1800
Ab 1804 residierte die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften (OLGdW) in diesem Haus. Originale Möbelstücke, wertvolle Gemälde und einzigartige wissenschaftliche Sammlungen, die die unterschiedlichen Forschungsinteressen ihrer Mitglieder widerspiegeln, wurden im zweiten Geschoss so inszeniert, wie sie dort auch schon vor 200 Jahren aufbewahrt worden sein könnten.
Ein Kleinod ist das Physikalische Kabinett des Adolf Traugott von Gersdorf, einem der Mitbegründer der OLGdW. Die große Scheibenelektrisiermaschine hat er 1792 in Amsterdam bestellt, sie gehört heute zu den letzten Exemplaren dieser Art weltweit.
Das Interesse galt ebenso der Altertumskunde, von ihren Reisen brachten die Gesellschaftsmitglieder Objekte aus Griechenland, Italien und Ägypten mit.
Daneben forschten die Mitglieder zur Naturgeschichte der Oberlausitz und angrenzender Regionen, Medizin, Sprache und Volkskunde. Zu den Schätzen gehört die Mineraliensammlung von Gersdorf, eine der ältesten und bedeutendsten historischen Sammlungen in Deutschland.
 
Zur universalen Bildung gehörte auch die Kunst. Im Besitz der Gesellschaft befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Werken schlesischer und Oberlausitzer Künstler. Bedeutende Landschafts- und Porträtmalereien sowie grafische Werke der Aufklärungszeit und Romantik ergänzen die Ausstellung.